Der Tod von MARCEL BRAUD Verlust einer außergewöhnlichen Führungspersönlichkeit
Ancenis, 4. Februar 2026 - Mit tiefer Betroffenheit und großer Trauer gibt die Manitou-Gruppe den Tod von Marcel Braud, Ehrenvorsitzender und Gründer des Manitou-Gabelstaplers, bekannt, der am Dienstag, den 3. Februar 2026, im Alter von 93 Jahren verstorben ist. Angetrieben von seiner Leidenschaft für Innovationen, die Industrie, das Händlernetz und die Produkte der Gruppe - er war bis 2017 Vorsitzender - verwandelte Marcel Braud ein Familienunternehmen in einen globalen Maßstab für Materialtransport, Hubarbeitsbühnen und Erdbewegungsmaschinen.
Das Leben von Marcel Braud ist die Geschichte eines Schicksals, das mit dem Land und dem Einfallsreichtum verbunden ist. Im Alter von 13 Jahren vaterlos, trat er nach dem Zweiten Weltkrieg auf Wunsch und an der Seite seiner Mutter, Andrée Braud, in das Familienunternehmen BRAUD MÉCANIQUE GÉNÉRALE ein. Angefangen als Arbeiter, dann als Maler, Schweißer, Monteur und Vorarbeiter hat Marcel Braud alle Produktionsbereiche des Unternehmens durchlaufen und gemeistert. 1958 hatte er eine unwahrscheinliche Idee: Er drehte den Grundriss eines Traktors um und fügte einen Hubmast und eine Servolenkung hinzu. Der "Manitou" war geboren. Diese einfache, aber revolutionäre Idee ging um die Welt und veränderte Baustellen, Landwirtschaftsbetriebe und den industriellen Markt für immer.
Marcel Braud bekleidete verschiedene Positionen innerhalb des Unternehmens, unter anderem als Werkstattleiter und Einkaufsleiter, bevor er 1970 Vorstandsvorsitzender und CEO wurde und von 2007 bis 2017 den Vorsitz des Verwaltungsrats übernahm.
Unter seiner Führung expandierte die Gruppe über die französischen Grenzen hinaus und exportierte in alle Welt, ging an die Börse, setzte die Innovation unermüdlich fort und baute ein solides Händlernetz auf, das heute mehr denn je die Kernstärke des Unternehmens darstellt. Als unermüdlicher Kenner der Materie besuchte er noch bis Anfang 2026 regelmäßig die Fabriken der Gruppe und internationale Messen, um mit Kunden und Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. Bis zu seinem letzten Atemzug verkörperte er die Leidenschaft, den Einfallsreichtum und die Unverwüstlichkeit, die die Seele der Gruppe ausmachen.